Universität Frankfurt - GEP (PEG)

GEP (PEG)

Copyright by Müller Reimann Architekten

AUSFÜHRUNGSZEITRAUM: 2008 – 2012

LEISTUNGSPHASEN: 2 - 9 nach § 73 HOAI 1996

BRUTTOGRUNDFLÄCHE: 48.549 m2

HAUPTNUTZFLÄCHE: 71.800 m2

Besonderheiten:

  • EnEV-Unterschreitung um 54%.              
     
  • Kälteerzeugung für Rechenzentrum über Absorbtionskältemaschine.        
     
  • Freie Kühlung über Nasskühltürme.       
     
  • Restwärmenutzung der Bürolüftungsanlagen zur Beheizung/Lüftung der Eingangshalle sowie der Nebenräume im Untergeschoss.  
     
  • Fernheizung als Abfallprodukt der zur Stromerzeugung eingesetzten Müllverbrennungsanlage.           
     
  • Restwärmenutzung Kleinkälte und Küche für Warmwasserbereitung.        
     
  • Mechanische Be- und Entlüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung.   
     
  • CO2- und nutzungsabhängige Luftmengenregulierung.         
     
  • Regenwasserrückhaltung über ex- und intensiv begrünte Dächer.   
     
  • Tageslicht- und präsenzabhängige Beleuchtungsregelung.  
     
  • Sonnenschutzsteuerung mit Tageslichtlenkfunktion. 
     
  • spez. Heizwärmebedarf 30 W/m2  
     
  • Campusübergreifende Gebäudeautomation mit zentralem Betriebs- und Störmanagement       
     
  • Adaption der Wetterprognose zur Regelung der Betonkernaktivierung (wassergeführt) im Sommer (Nachtauskühlung, Speichermassenaktivierung) und im Winter (Speichermassenaktivierung bei Außentemperaturen unter 5°C, zur Lastspitzenreduzierung und damit deutlicher Reduzierung des Fernwärme-Anschlusspreises). Durch den hohen Wärme-Strahlungsanteil der aktivierten Betondecken wird bereits bei einer um ca. 2 K geringeren Raumtemperatur die Wohlfühltemperatur der Mitarbeiter erreicht. Hierdurch werden die Betriebskosten deutlich gesenkt.

Bilder: